Meine Gedichte

 

  • Du liebe kleine Schwalbe,
  • du fliegst im Winter davon.
  • Doch bald da kommst du wieder,
  • da freue ich mich schon.

 

  • Dann laufe ich nach draußen,
  • und guck dir beim Nestbau zu.
  • Da kannst du schön drin hausen,
  • und findest deine Ruh´.

 

  • Der Tiger, Omas Kater,
  • der pirscht sich an dich ran.
  • Da mach´ich ein Theater,
  • damit er dir nichts kann.

 

  • Es dauert gar nicht lange,
  • dann bist du nicht mehr allein.
  • Denn du bekommst nicht bange,
  • zwei, drei, vier Kinderlein.

 

  • Du liebe, kleine Schwalbe,
  • du fliegst bald wieder weg.
  • Dann ist dein kleines Nest, oh ja,
  • ein leerer, alter Fleck.

 

  • Oh, sieh´mal kleine Schwalbe,
  • wie deine Kinder fliegen.
  • Dann können sie im nächsten Jahr,
  • bald eigene Kinder wiegen.

     (1993/1994)

  

 

Stupsie - Eine Katze eroberte unser Herz

  • Du kamst aus Thesenvitz hierher,
  • ich schloß dich in mein Herz gleich ein.
  • Mein Hund der mochte dich gleich sehr,
  • weil du so niedlich warst und klein.

 

  • Jetzt schläfst du mit in seiner Hütte,
  • bei ihm ist es so kuschelig warm.
  • Du schaust ihn an und sagst:" Oh bitte.",
  • und schon verfällt er deinem Charme.

     (1996)

Liebe ist... 

  • wie auf Wolken schweben,
  • sich gegenseitig Halt zu geben,
  • manchmal ein klitzekleiner Streit
  • und ab und zu ein bißchen Zeit,
  • um sich danach gut auszusprechen -
  • sonst droht die Liebe zu zerbrechen.
  • Wer das beherzigt ab und zu,
  • der lebt in Frieden dann im Nu!

     zum 17. Hochzeitstag meiner Eltern (1998)

Frühaufstehen

  • Wenn ich morgens früh aufsteh´,
  • und das schlechte Wetter seh´,
  • dann würd´ ich am liebsten wieder,
  • springen in die weichen Federn.

 

  • Wenn die Mutti kommt hinein,
  • und sagt: "Mädchen, es muß sein."
  • Dann guck´ ich sie maulend an,
  • und frag´, ob ich noch schlafen kann.
  • Verneinend schüttelt sie den Kopf.
  • "Ich armer Tropf, ich armer Tropf."

 

  • Gehe ich dann zu dem Bus,
  • weil ich ja zur Schule muß,
  • Und nach 30 Minuten - kommt er nicht -
  • dann laß vermuten,
  • daß wir lieben Kinderlein,
  • laufen ganz schnell wieder heim.

     (15.03.1999)

"Der Lacher (Das Leben eines "Spaßmachers")

  • Er fällt oft in Verlegenheit,
  • wenn man ihn fragt, was er so tut.
  • Er ist kein Clown, kein Komiker,
  • doch lacht er viel, mit sehr viel Mut.
  • Sein Lachen ist mal herzhaft, wild,
  • schwermütig, hysterisch oder mild.
  • Doch ist er zu Hause bei seiner Frau,
  • dann wird er ernst, man glaubt es kaum.
  • Dann hat er keine Lust zum Lachen,
  • und auch viel Lärm macht ihm zu schaffen.
  • Viel Streß hat er ja außer Haus,
  • drum ruht er endlich sich mal aus.
  • Vielfältig lacht bei der Arbeit sein Gesicht,
  • sein eignes Lachen aber kennt er nicht!

  mit frdl. Unterstützung von Jutta  (Mai 1999)

                             

Prüfung

  • Bevor du nun kommst aus der Schule,
  • mußt du noch eine Prüfung schreiben.
  • Sie wird recht wichtig für dich sein,
  • du willst doch wohl nicht sitzen bleiben?

 

  • Und hast du es dann gut geschafft,
  • dann mußt du völlig abgeschlafft,
  • die nächste Prüfung bald bestehen,
  • wenn du mußt in die Lehre gehen.

 

  • Das ganze Leben eine Prüfung ist,
  • das weiß fast keiner heutzutage.
  • Das man mit lernen weiterkommt,
  • das ist doch logisch - keine Frage!

     (Mai 1999)

High Tide (Gedicht zur bekannten Serie)

  • Die Wellen sind so hoch wie ein großes Haus,
  • aber wen stört´s, das macht euch nichts aus.
  • Ihr seid Brüder und geht durch dick und dünn,
  • das ist es, warum ich so fasziniert von euch bin!

 

  • Mick, du warst früher mal Polizist,
  • gehst alles an mit sehr viel List.
  • Joey hingegen denkt oft nicht nach,
  • und du hilfst ihm aus der Schlinge, mit Ach und Krach.

 

  • Doch jetzt ist leider alles vorbei,
  • von der Bildfläche verschwunden, seid ihr zwei.
  • Die Fans sind sehr traurig und hoffen prompt,
  • daß ihr beide sehr bald wiederkommt!

    (2000)

 

Wie ein heißer Sommerregen

  • Verliebt gingen wir über das Land,
  • unsere Blicke trafen sich.
  • behutsam nahmst Du meine Hand,
  • und sagtest leis´ "Ich liebe Dich".

 

  • In meinem Bauch die Schmetterlinge,
  • in Deinem Blick ein warmer Segen.
  • Die erste Liebe fühlt sich an:
  • -Wie ein heißer Sommerregen-

(2001)

         

Die Klänge der Musik

  • Sie ist wie ein Butterblume,
  • die auf den weiten Feldern steht.
  • Oder wie die erste Liebe,
  • die still von Herz zu Herze geht.

 

  • Doch wenn Du sie erstmal gefunden,
  • bist Du verzückt, von ihrem Klang.
  • Dann kannst Du ohne sie nicht leben,
  • denn sie bleibt Dir ein Leben lang!

(2001)

                        

Meine Heimat

  • Wo der Kreidefelsen steht,
  • und der Wind so stürmisch weht,
  • da fährt mancher gerne hin,
  • wenn es ihm kommt in den Sinn.

 

  • Weiße Strände überall,
  • wo Touristen sich vergnügen,
  • dort ruf´ ich viel tausendmal:
  • "Meine Heimat - Insel Rügen!"

       (2001)

Ganz niedlich oder Rusty das Kaninchen

  • Im Jahr 2000 ist´s geschehen,
  • da kam als Baby er ins Haus.
  • Wir konnten ihm die Scheu ansehen:
  • "So viele Fremde - Welch ein Graus!"

 

  • Inzwischen schaut er mit uns fern´,
  • sitzt auf der Sofalehne fein,
  • erfreut sich an den bunten Bildern,
  • mit seinen "roten" Äugelein.

 

  • Und will er zeigen, wen er mag,
  • dem schleckt er seinen Hals "blitz-rein".
  • Auch mal ein "Küglein" auf dem Sofa lag -
  • Wer kann dem kleinen böse sein?

 

  • Ist Rusty einmal "hasenmüde",
  • schmeißt er sich wie erschossen hin,
  • und denkt im Traume:" Keine Lüge!
  • Wie gut, daß ich ein Hoppel bin."

     (11/2001)

Sehnsucht

  • Wer möchte nicht die Freiheit spüren,
  • und sehnt sich nach Geborgenheit.
  • Weit weg vom Streß und allem Trubel,
  • und Frieden für die Ewigkeit!

 

  • Sein eignes kleines Heim aufbauen,
  • mit der Familie glücklich sein.
  • Vergnüglich in die Zukunft schauen,
  • fernab von aller Welten Pein.

 

  • Doch was auch immer wir uns wünschen,
  • sitzt tief in unsrem Herzen fest.
  • Kämpfen mit Hoffnung um Erfüllung,
  •  wie es das Leben heut´ zulässt.

     (2001/2002)

 

Der Mensch

  • Der Mensch, der ist wie eine Pflanze,
  • mal blüht er auf und geht auf´s Ganze -
  • möchte die ganze Welt umarmen,
  • dankt ihr für sich und seinen Namen.

 

  • Am andren Tage wiederrum,
  • fühlt er sich schlecht und ziemlich dumm -
  • verkriecht sich in die stille Ecke,
  • in einem Haus - wie eine Schnecke.

 

  • Jeder muß lernen sich zu nehmen -
  • so wie er ist - braucht sich nicht schämen,
  • daß er vielleicht mal nicht geschafft,
  • was er sich vorgenommen hat.

 

  • Doch sollte man an sich auch denken,
  • auch in die Zukunft sich selbst lenken!
  • Nicht nur auf andere immer schauen,
  • sondern das Leben selbst aufbauen!

     (2001/2002)

  • Braucht ein Klient mal einen Rat,
  • um aufzuklären eine Tat.
  • So ist er stets für ihn bereit,
  • und opfert seine ganze Zeit -
  • mit Theorie und Deduktion,
  • klärt er den Fall - auch ohne Lohn.
  • So ist er dennoch stets bescheiden,
  • drum kann auch jeder ihn gut leiden.
  • Zu Hilfe kommt ihm oft ein Kamerad,
  • egal ob steinig ist der Pfad.
  • Ein Paar wie sie im Buche stehen,
  • auf Jagd nach jedem Weltgeschehen.
  • Ihr fragt von wem ich hier was sage?
  • Da kommen zweie nur in Frage!
  • Erzähle euch ohne viel protzen -
  • von Sherlock Holmes und
  •                                        Dr. Watson!!

     Gedicht vom 11.07.2002

Sehnsucht II

  • Jeden Tag sehe ich in Dein Gesicht,
  • Du bist mir so nah, doch auch wieder nicht.
  • Bewundere Dich, bin von Dir verzückt,
  • andere sagen, ich wäre "verrückt".

 

  • Doch wenn man allein ist, und niemanden hat,
  • dann fühlt man sich hilflos und auch richtig matt.
  • Dann ist es schön jemanden bei sich zu haben,
  • auch wenn es ein Traum ist, wem sollt sowas schaden?

 

  • Die Träume, die kann mir keiner mehr nehmen,
  • so bin ich glücklich, brauch´ mich nicht zu schämen.
  • Richtige Freunde gibt es im Leben nicht,
  • deshalb bleibe ich bei Dir - im Rampenlicht.

 

  • Vielleicht kommt eines Tages ein einsamer Mann,
  • der mir die Trauer nehmen kann.
  • Und liebt mich endlich so wie ich bin -
  • dann bin ich eine glückliche Rüganerin!

     ( 01. November 2002 )

Erinnerung

  • Am Anfang war er ein kleines Licht,
  • auf der Bühne, da stand er noch nicht.
  • Wurde erwachsen, schaute ins Leben,
  • wollte für die Leute sein Bestes nur geben.

 

  • Ob Sherlock Holmes oder Richard den Dritten,
  • seine Grenzen hat er dennoch nicht überschritten.
  • Trotz so vielen Stresses, war er öfter zu Hause,
  • brauchte für sich Zeit oder nur eine Pause.

 

  • War ein großes Talent, konnte jeden nachspielen,
  • ihm machte es Freude, ging gern nach seinen Zielen.
  • Dann später fing er beim Radio an,
  • und nahm alles auf, was er hat getan.

 

  • Doch in den Sechzigern ging es zu Ende,
  • für ihn kam nun eine neue Wende.
  • Verstarb ganz plötzlich in seinem Haus,
  • für den Hollywood - Star ein plötzliches Aus.

 

  • Er lebt in uns weiter, bleibt so bestehen,
  • kann durch seine Filme nicht gänzlich weggehen.
  • Verschwindet nie, bleibt immer ein Star -
  • Basil Rathbone, Du warst so wunderbar.

     ( 01. November 2002 )

      Dieses Gedicht wurde im Jahre 2004 von Anne Harris ins

      Englische übersetzt und von Marcia Jessen veröffentlicht:

      http://www.basilrathbone.net/potpourri/erinnerung.htm 

            

Liebe fürs Leben!?

  • Vor 22 Jahren hattet Ihr beschlossen,
  • Euch in den Bund der Ehe zu begeben.
  • So viel Vertrauen, Wärme und Geborgenheit genossen,
  • zu zweit den Weg der Zukunft anzustreben.
  • Auch wenn ein großer Stein im Wege lag,
  • und dieses Leben zusehends erschwerte.
  • Zusammen habt Ihr diesen Schritt gewagt,
  • und mancher Weg zeigt Euch des Partners innre Werte.
  • So will ich Euch mit diesen Worten sagen,
  • daß jeder Mensch, ob Frau, ob Mann, mal Fehler macht.
  • Versucht den Eurigen mit Worten nicht zu ändern,
  • sprecht aus was nicht gefällt, doch mit Bedacht!
  • Habt Ihr auch manches Mal gestritten -
  • Bedenkt - Ihr habt auch viel gelacht!!!!!

(am 26.Juni 2003 zum 22. Hochzeitstag meiner Eltern)

  

Die Wolken 

  • Die Wolken zieh´n vorüber,
  • am blauen Himmelszelt.
  • Sie tanzen mit der Sonne,
  • durch diese große Welt.

 

  • Ich warte schon so lange,
  • auf einen Gruß von Dir.
  • Ums Herz wird mir so bange,
  • wann wirst Du sein bei mir?

 

  • Erst wenn die Wolken wieder
  • am blauen Himmel stehn.
  • Dann kann ich ganz gewiß sein,
  • werd´ ich Dich wiedersehn.

     (17.08.2004)

Freundschaft

  • Die Freundschaft ist das höchste Gut,
  • das merke Dir geschwind.
  • Denn ohne Freunde bist Du nur
  • ein leeres Blatt im Wind.

 

  • Drum halte Dir die wenigen,
  • ganz sorgfältig in Ehren.
  • An schlimmen Tagen werden sie,
  • Dir oftmals Trost bescheren.

     (Dezember 2004)

    Das Gedicht wurde im Dezember 2005 vom BOD - Verlag 

    veröffentlicht. Hier können Sie das Buch z.B. bestellen:

  

   

  • Traurig ist meine Seele,
  • Blass mein Gesicht,
  • und kraftlos mein Körper -
  • aber trotzdem lebe ich noch!

     (22.Februar 2005)

Das Leben ist lebenswert!

  • Lastet Dir was auf der Seele,
  • bist Du traurig ohnehin.
  • Sag nicht nur, das Dir was fehle,
  • schreib ein Verslein mit viel Sinn.

 

  • Viele Dichter tun das gleiche,
  • wenn ihr Herz ist voller Leid.
  • Bist so stark wie eine Eiche,
  • bist zum Leben dann bereit!

     (22. Februar 2005)

Scheibenkleister - Parodie für die Hausfrau!

  • Fensterputzen ist von Nutzen,
  • deshalb meide zu Beschmutzen
  • beide Gläser mit Bedacht,
  • oder warte bis es kracht!
  • Fensterscheiben sind zerbrechlich,
  • Glaser oft auch sehr bestechlich,
  • drum kauf´ neue Scheiben Dir,
  • aber besser wär´n gleich vier -
  • denn der ganze Scheibenkleister,
  • wiederholt sich auch beim
  • größten Meister!

      ( 22. April 2005 )

 

Danke!

( An einen guten Freund )

  • Selten gibt es einen Menschen,
  • der Verständnis hat wie Du.
  • Bist behilflich bei Problemen,
  • hörst mir mehr als andre zu.

 

  • Durch Dich kann ich wieder lachen,
  • das Leben nehmen, wie es ist.
  • Auch genießen kleine Sachen,
  • die man sonst so oft vergisst.

 

  • Dafür wollte ich Dir danken,
  • denn ich habe Dich so gern!
  • Zwischen uns gibt´s keine Schranken,
  • unsre Freundschaft ist eisern.

      ( 01. Juli 2005)

Einsamkeit

  • Wie ein Schatten kommt sie über Dich,
  • leise und schleichend daher.
  • Hast Du niemanden, so weißt Du sicherlich,
  • dies´Gefühl ist enorm schwer.

 

  • Deine Seele ist zerrissen,
  • durch die stumme Einsamkeit.
  • Trotzdem möchtest Du gern wissen,
  • wieso die Freunde sind so weit.

 

  • Sperrst sie ein, die kranke Seele,
  • Dich zu öffnen fällt dir schwer.
  • Magst mit niemandem mehr reden,
  • in dir drin ist alles leer.

 

  • Ganz verzweifelt flehst du Gott an,
  • ob er Dir ´ne Chance noch gibt.
  • Suchst doch nur nach einem Freund,
  • der dich wie du bist nur liebt.

 

  • Irgendwann in ferner Zukunft,
  • schaffst auch du den großen Sprung.
  • Und das Wörtchen Einsamkeit,
  • ist nur noch Erinnerung!

      ( 03. Juli 2005 )

 

 

 

Gedichte zum Mut machen

(für einen lieben Kollegen)

 

  • Ist auch die Last mal allzu schwer,
  • die Arbeit will nicht schwinden.
  • Verzage nicht, vertrau auf dich,
  • so wirst du´s überwinden.

 

  • Ist dann auch noch ein Freund bei dir,
  • der dir hilft in der Not.
  • Dann ist das Leben halb so trüb,
  • und alles ist im Lot.

 

  • Bleibe so freundlich wie du bist,
  • so nett und so bescheiden.
  • Mit einem Lächeln lässt sich auch
  • der größte Streß vermeiden.

     (29. September 2005)

 

  • Du arbeitest den ganzen Tag,
  • sehr oft bis in die Abendstunden.
  • Die Anerkennung aber fehlt,
  • dein Tagewerk gut abzurunden.

 

  • Drum möchte ich dir heute sagen,
  • das was du leistest jeden Tag.
  • Braucht mehr als eine Anerkennung -
  • um dir zu zeigen: Du bist stark!

 

  • Ich weiß jetzt wirst du sicher sagen:
  • "Die Anerkennung brauch´ ich nicht."
  • An manchen schweren, dunklen Tagen,
  • hellt es doch auf - führt dich ins Licht.

     (29. September 2005)

  

Seelenschmerz (Depression)

- Ein Gedicht zum Nachdenken und Handeln -

 

-         Das Messer bohrt sich in die Haut,

-         es zeichnet tiefe, kleine Schnitte.

-         Lässt mich vergessen andre Schmerzen,

-         die sind in meines Herzens Mitte.

 

-         Rot rinnt das Blut aus dieser Wunde,

-         beruhigt, reinigt so das Herz.

-         Für den Moment ist alles anders,

-         viel besser fühlt sich an der Schmerz.

 

-         Der einzige normale Weg wär´

-         aus diesem Leben schnell zu geh´n.

-         Doch dieser Schritt benötigt Mut,

-         und den kann ich sehr oft nicht seh´n.

 

-         Das Monster nennt sich Depression,

-         das mich verfolgt fast jeden Tag.

-         Macht mein Gemüt noch trauriger,

-         so das ich oftmals nicht mehr mag.

 

-         Verstehen kann es leider niemand,

-         der es nicht nachempfinden kann.

-         Die Ignoranz herrscht heute vor,

-         so daß man ist alleine dann.

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-         Wer diese Krankheit in sich trägt,

-         der braucht nur einen lieben Freund-

-         zum Zuhören und zum Verstehen,

-         so wird es besser mit der Zeit.

 

-         Doch wer damit allein gelassen,

-         der ist in manch großer Gefahr.

-         Hat niemanden der ihn umarmt,

-         der ist vielleicht bald nicht mehr da.

 

-         Ihr lieben Leute zeigt Verständnis,

-         versucht zu trösten diese Kranken.

-         Damit gebt ihr ihnen Kraft,

-         zu öffnen ihre Lebensschranken.

 

-         Und an die Kranken noch ein Wort:

-         das Kämpfen lohnt sich - gebt nicht auf.

-         Um "Wegzulaufen" lebt man nicht,

-         der Kampf gehört zum Lebenslauf.

 

-         Und irgendwann in ferner Zeit,

-         da wird es für die Kranken besser.

-         Die Depression sie gibt’s nicht mehr,

-         verschlossen liegen alle Messer.

 

      (01.Oktober 2005)

 

 

  • Nun bist Du fort,
  • was soll ich sagen?
  • Konntest Dein Leben nicht ertragen.
  • Ganz leis und plötzlich
  • bist Du gegangen.
  • Hast Du an Deinen nicht gehangen?
  • Warum hast Du denn nichts erzählt?
  • So hast Du Dich noch mehr gequält.
  • Darüber reden nützt nichts mehr.
  • Wir alle vermissen Dich so sehr!
  • Ruhe in Frieden,
  • Gott wird Dich nun lenken!
  • Wir werden immer an Dich denken!

     (im Oktober 2005) in Gedenken an eine liebe Kollegin

 

 

Todessehnsucht

 

  • Du hast ja Recht, denn es ist feige
  • sich aus dem Leben fortzustehlen.
  • Dazu gehört auch sehr viel Mut,
  • über das Fensterbrett zu gehen.

 

  • Wenn Seelenschmerzen dich erdrücken,
  • und du denkst nur noch an den Tod.
  • Dann ist dein Leben schon gelebt,
  • kannst bald nicht mehr in deiner Not.

 

  • Allein zu sein - ist oft das Schlimmste,
  • mit dieser Krankheit umso mehr.
  • Kommt dann noch die Phobie dazu,
  • erleichterts dir das Sterben sehr.

 

  • Doch bitte sei mir dann nicht böse,
  • wenn einmal blinkt mein Todesstern.
  • Ich werde ewig an Dich denken,
  • mein guter Freund - ich hab dich gern!

     (06. Oktober 2005)

 

 

  

Hilflos

 

      Ohne Dich, da bin ich klein,

       traue mir nur wenig zu.

       Mir fällt dann leider nichts mehr ein,

       lasst mich doch alle bloß in Ruh.

 

     Die Arbeit scheint zu schwer,

     oh, komm wieder zurück.

       Ich kann das sonst nicht mehr,

      hab doch fast gar kein Glück.

 

      Meine Seele ist so leer,

       was mache ich jetzt bloß.

       Ich brauche Unterstützung,

        fühl mich wie oft hilflos.

 

             (08. Oktober 2005)

 

 

Erlösung

 

  • Langsam wirken diese Pillen,
  • werde müde, schlaf schnell ein.
  • Es geht nun nach meinem Willen,
  • möcht nicht mehr lebendig sein.

 

  • Schmerz vergeht, wird ganz verschwinden,
  • die Erlösung, sie ist nah.
  • Lässt die Trauer überwinden,
  • und Befreiung ist jetzt da.

 

  • Dieses Leben ist bescheiden,
  • Pech verfolgt mich Tag und Nacht.
  • Und mein Glück ist, wenn die Leiden
  • plötzlich fort sind Dank der Macht.

 

  • Macht ist´s eigne Leben nehmen,
  • selbst bestimmen wann man geht.
  • Keine Angst wird mich mehr lähmen,
  • mir nichts mehr im Wege steht.

     (18. Oktober 2005)

 

 

Es tut mir leid

 

  • Es tut mir leid, ich kann nicht mehr,
  • die Seele ist vollkommen leer.
  • Das Leben ist schon sehr bescheiden,
  • das ist´s warum Leute mich meiden.

 

  • Die Todessehnsucht tief in mir drin,
  • wird stärker, bis ich bald nicht mehr bin.
  • Böse zu sein brauchst du mir dann nicht,
  • es lag nicht an dir, sah zu oft dieses Licht.

 

  • Trotzdem danke ich dir von Herzen,
  • vergessen ließest du die Schmerzen.
  • Für die Zukunft wünsche ich Dir viel Glück,
  • und immer einen schönen Augenblick.

     (21. Oktober 2005)

 

 

Der letzte Wunsch

 

  • Eine Rose zu sein, die jeder mag,
  • weil sie wunderbar aufblüht, Tag für Tag.
  • Solch eine Blume möchte ich sein,
  • sie erstrahlt voll Schönheit im Sonnenschein.

 

  • Bin eher die Nessel, die jeden sticht,
  • die niemand sieht in hellem Licht.
  • Allein und einsam steht sie da,
  • und bringt für jeden nur Gefahr.

 

  • Was soll ich tun, was soll geschehen,
  • damit die Menschen mich verstehen.
  • Ruhig versuche ich zu leben,
  • doch das Leben will mir nichts Gutes geben.

 

  • Darum wär´ es besser, ganz zu verschwinden,
  • kann nur woanders versuchen meinen Frieden zu finden.
  • Komm für immer zur Ruhe, mein Herz ist dann still,
  • ist dann auch nicht mehr wichtig, was ich noch will.

     (24. Oktober 2005)

 

 

Einfach Rosenstolz!

 

1)                 AnNa und Peter, so heißen die beiden,

durch ihre Wärme kann sie jeder gut leiden.

Rosenstolz haben sie sich genannt,

auch manchmal „nur“ als die Rosen bekannt.

 

2)                 Ihre Songs die spiegeln das Leben wieder,

es sind ganz besonders schöne Lieder.

Sie treffen jeden mitten ins Herz,

die Fans überwinden so manchen Schmerz.

 

3)                 Ob „Wenn Du jetzt aufgibst“ oder „Willkommen“,

wir sind von jedem ihrer Songs ganz benommen –

mit Pop, Chanson und viel Verständnis –

nehmen sie unsre Probleme in Kenntnis.

 

4)                 Nun kommt ein neues Album heraus,

das wird wieder ein Ohrenschmaus.

Nach einem Jahr Pause sind sie zurück,

und singen in unsere Seelen das Glück.

 

5)                 „Das grosse Leben“ soll es werden,

mit ganz viel Liebe hier auf Erden.

Denn „Ich bin ich“ und „Wir sind wir“,

soll sagen: Ihr lebt nur einmal hier.

 

6)                 Ein Jubiläum gibt’s auch dieses Jahr,

denn schon 15 Jahre sind sie das „Paar“ –

das unser Leben so treffend besingt,

was uns dieses DUO wohl sonst noch so bringt?

 

7)                 Auf das sie in 15 Jahren noch singen,

ihre Lieder auch im Alter so klingen.

Sie immer wieder Neues schreiben,

und alle Fans ihnen ewig treu bleiben.

 

(11.Januar 2006)

 

  

Mach aus Deinem Leben nur das Beste,

sieh die kleinen Dinge, erfreue Dich am Schönen.

genieße jeden Augenblick, und teste

was Du von Herzen willst, lass Dich verwöhnen.

 

Denn Du bist Du, auch wenn die Leute reden,

bleib wie Du bist und lass Dich nicht verbiegen.

Sag: „Ich bin ich“ und zieh selbst Deine Fäden,

mit Deiner Kraft kannst Du im Leben siegen!“

 

(10. Februar 2006)

 

 

  • Am Besten meisterst Du das Leben,
  • wenn Du nicht nachdenkst - immerzu.
  • Du kannst Dir selber sehr viel geben,
  • lässt Deine Seele mal in Ruh.

 

  • Denn zuviel Grübeln macht Dich krank,
  • Vergessen ist ein Teil von Dir.
  • Es ist der Lebenslauf, sei Dank,
  • denn sonst wird Alles Dir zuviel.

 

  • Nimm Dir die Worte nicht zu Herzen,
  • die andre über Dich aussprechen.
  • Denk dran, siehst Du es nicht so ernst,
  • kann es Dir niemand so schnell brechen.

 

  • Denn jeder Mensch, ob Frau, ob Mann,
  • ist wunderbar auf seine Art.
  • Auf eignes Handeln Du vertrau,
  • wenn eine Aufgabe Dir naht.

 

  • Es wäre schön, wenn dieser Dichter,
  • wäre der gleichen schön Ansicht.
  • Doch ohne die Gedankenwelt,
  • gäb es auch nicht dieses Gedicht.

     (28. März 2006)

 

 

Mutterliebe

 

  • Die junge Katze lief zum Hund,
  • da wurde es ihm schnell zu bunt,
  • er knurrt sie an und sagt: "Hau ab,
  • bevor ich nochmals nach Dir schnapp!"
  • Naiv und dumm, wie Kätzchen sind,
  • hält´s für ´nen Spaß das kleine Kind.
  • Will hören nicht und ärgert dreist
  • den alten Hund bis er zubeisst.
  • Doch er hat nicht gut nachgedacht,
  • weil Mutter über ihr Kind wacht.
  • Kaum hat er´s Kätzchen "angefasst",
  • die alte ihm ´nen Hieb verpasst,
  • mit ihren Krallen scharf wie Messer,
  • der Hund jault auf und weiss nun besser,
  • daß er ab heute Katzen meidet,
  • er sonst an Schmerzen wieder leidet.

      (30. März 2006)

 

 

Die schöne Zeit

 

  • Ein jeder kennt das alte Leid,
  • wenn rennt davon die schöne Zeit.
  • Der Mensch hat sich was vorgenommen,
  • zutun recht viel und unbesonnen,
  • doch dann schaut er wie spät es ist,
  • und denkt im Stillen wieder: "Mist,
  • es ist schon Abend ach herrje.
  • Nun wartet auf mich ein Glas Tee,
  • das Abendbrot wird fertig sein,
  • doch ich hab´ nichts geschafft...oh nein!"
  • So klagt er und verspricht für Morgen,
  • zu schaffen seine Arbeitssorgen.
  • Am andren Tag passiert´s dann wieder,
  • er singt nochmal die alten "Lieder",
  • kam Großes wieder mal dazwischen,
  • die Zeit, die kann man nicht erwischen.
  • Sie rinnt uns ganz schnell durch die Hände,
  • wie Sand und
  • das ist nun das
  • ENDE!

     (30. März 2006)

 

 

  • Ganz langsam fahre ich mit dem Messer
  • über das Handgelenk - so geht´s mir besser.
  • Warum ich das tue? Weil ich es muss,
  • sonst habe ich Schmerzen im Überfluss,
  • und will nicht mehr leben, hat keinen Sinn,
  • durch die Narben weiß ich, das ich noch bin.
  • Der rote Rinnsal gibt mir mehr Kraft,
  • einen Tag hab ich dann wieder geschafft,
  • bin zu verzweifelt, um richtig zu stehen,
  • kann überhaupt nicht mehr vorwärts gehen.
  • Allein in den Spiegel des Lebens zu schauen,
  • allein mein eigenes Leben aufbauen,
  • allein zu sein - das für Immer und Ewig,
  • das kann mein Körper auf Dauer nicht.
  • Er braucht Wärme und Geborgenheit,
  • aber irgendwann wird es für ihn dann mal Zeit,
  • daß er geht auf Reisen in andere Welten,
  • da ist weder Hass noch Streit und ganz selten -
  • schubst einer den anderen gleichgültig herum,
  • kann jeder so reden und niemand ist stumm.
  • Adieu, Goodbye und auf Wiedersehen,
  • nein das gibt es nicht - doch ich muß jetzt gehen!!!...

     (10. April 2006)

 

 

  • Freu Dich des Lebens - Tag für Tag
  • und dass Du bist auf dieser Welt.
  • Freu Dich, wenn einer Dich gern mag,
  • Freundschaft ist wichtiger als Geld

 

  • Erlebe jeden Augenblick,
  • Sekunden heut´ schon wichtig sind.
  • Denn was geschieht kommt nie zurück,
  • bist auch erwachsen, bleib stets Kind.

 

  • Die Hoffnung, die stirbt oft zuletzt,
  • drum gib sie niemals so schnell auf.
  • Hat auch ein Mensch Dich tief verletzt,
  • nichts ändert Deinen Lebenslauf.

     (11. April 2006)

 

 

  • Tief in Dir drin
  • merkst Du es oft.
  • So lang - ach lang
  • hast Du gehofft.
  • Wann geht´s vorbei?
  • Wann ist es fort?
  • Geht weg
  • zu einem andren Ort?
  • Doch nein es bleibt,
  • verlässt Dich nicht,
  • trotz nasser Tränen
  • in Deinem Gesicht.
  • Es ist das einz´ge
  • was Dir bleibt.
  • Dies "Böse" und
  • die Einsamkeit.
  • Oh, viel zu oft
  • pocht laut Dein Herz.
  • Was arg Du spürst -
  • ist Seelenschmerz!

     (06. Juni 2006)

 

  

Ganz langsam geht sie an den Rand,
und schaut hinunter, sieht unten das Land.
Geht etwas zurück, nimmt Anlauf so schnell,
der Todesengel ist da – leuchtet hell.
 
Mit verweintem Gesicht springt sie vom Dach,
ein dumpfer Schlag und es wird Nacht.
Nie wieder Schmerzen, nie wieder Leben,
nie wieder muss sie soviel von sich geben.
 
Heute bleibt ein Stein aus Marmor,
Verwandte und Freunde stehen davor.
Können es wohl nie richtig verstehen,
wieso nur, warum wollte sie von uns gehen?
 
In Gedenken an alle Menschen, die sich das Leben genommen haben. Lasst sie nicht vergessen...
Sie werden immer in unserer Erinnerung weiterleben!
 
(21. September 2006)
 
  
 
  • Das Blut an Deinen Händen,
  • es färbt den Boden rot.
  • Es rinnt von allen Wänden,
  • und plötzlich bist Du tot.
  • Das Resultat des Schneidens,
  • ist positiv für Dich.
  • Die Tage Deines Leidens,
  • warn immer wie ein Stich.
  • Ein Stich in Deinem Herzen,
  • verursacht durch das Sein.
  • Durch Folter und die Schmerzen
  • und ewig nur allein.
  • Zu schwach um Dich zu wehren
  • der Worte hart wie Stein.
  • Des Lebens bittere Lehren,
  • für niemand galt ein „Nein“.
  • Die Ignoranz der Lieben
  • gepaart mit Wut aufs Kind.
  • Wärst Du doch dort geblieben,
  • dort wo die Engel sind.
  • Du lügst, benimmst Dich schlecht,
  • schaust böse andre an.
  • Ist das denn noch gerecht?
  • Spricht so ein ältrer Mann?
  • Für keinen Menschen wichtig,
  • nur nutzlos in der Welt.
  • In der Gefühle nichtig,
  • in der nur zählt das Geld.
  • Das Sehnen nach der Ruhe,
  • dem Frieden allezeit.
  • Ist endlich wahr geworden,
  • dein Körper -  in Ewigkeit bereit!
(28. November 2006)
 
 
 
 Frage nach dem Warum?!!
 
Die Sonne, sie lacht in Dein Zimmer,
taucht es hinein, ins helle Licht.
In jedem Winkel liegt ein Schimmer,
doch Dich, nein Dich, erreicht sie nicht.
 
Denn dunkel ist noch Deine Seele,
voll Angst und Schmerz und Einsamkeit.
Steh auf und ruf aus voller Kehle:
„Nun will ich kämpfen! Bin bereit!“
 
Ganz plötzlich kommt zu Dir die Sonne,
und hüllt Dich ein in volle Pracht.
Kannst nun das Leben sehn mit Wonne,
dass auch Dein Herz mal wieder lacht.
 
 
(Ende Juli 2007) 
 
  
Tage voller Sonnenschein
  
Der Regen prasselt an die Scheiben,
ich sitze hier und starr hinaus.
Möchte nicht gerne drinnen bleiben,
sondern nun endlich einmal raus.

Es zieht hinunter meine Seele,
in ein erneutes schwarzes Loch.
Wie zugeschnürt ist meine Kehle,
trotz Allem Kummer leb ich noch.

Bedenke zwar ist trüb der Tag,
doch gib nicht auf, verzweifle nicht.
Es gibt auch Tage, die Dir geben
viel Helligkeit und Zuversicht!!


(07. November 2007)
  
 
Wunderbare Sternennacht,
leuchtet aus der Ferne sacht.
Schickt einen Traum in unsre Welt,
der unser Herz sogleich erhellt.

Ein Augenblick der Zuversicht
hüllt uns dann ein in sanftes Licht.
Momente die so kostbar sind,
wie das was wir erlebt als Kind.

Ein Stern zeigt uns was wirklich zählt,
und heute leider sehr oft fehlt,
dass jeder Mensch sollte "nur" streben,
nach kleinen Dingen in seinem Leben!


(30. Januar 2008)
 
 
Der Mensch der negativ stets denkt, der hat den ganzen Tag verschenkt. Herrscht bei ihm auch Traurigkeit, so ist die Freude nicht mehr weit. Braucht einfach nur mal aufzustehen und auch ein wenig rauszugehen. Schon leuchtet sie ihm in sein Herz, vergessen ist fast jeder Schmerz. Er findet Gleichgesinnte dann, zieht vielleicht andre in den Bann. Erfahrung wird auch ausgetauscht, über Gott und die Welt geplauscht. Und dieses pos. "Band" wird "Nächstenliebe" "nur" genannt.
 
(04. März 2009)
 
 
 
Du liegst mir am Herzen, bist keinesfalls nichtig, 

trotz, dass wir sind Fremde, bist Du mir so wichtig.

Mit Deinem Lächeln erhellst Du mein Leben,

mit Deiner Stimme kannst Du mir soviel geben.

Innerhalb kurzer Zeit solltest Du werden,

mein rettender Engel hier auf Erden!

05. Mai 2009

 

 

 

Einsamkeit und Ignoranz,

böse Worte, Arroganz.

Vorurteile, kalte Herzen,

große Angst mit Seelenschmerzen.

Stress und Hektik überall,

nach dem Hoch der tiefe Fall.

Körper kraftlos, will nicht mehr,

ist am Ende und so leer.

Jahrelang der Kampf ums Leben,

doch wozu es noch anstreben?

Vorwärts gehen, eine Qual,

lässt schon keine andre Wahl,

als das Ende zu erhoffen,

das bis jetzt stets war noch offen.

Wird das Denken zur Blockade,

ist Erlösung eine Gnade!

 

(29. Mai 2009)

 

 

Nicht mehr lange und dann ist´s vorbei,

nicht mehr lange und dann bin ich frei.

nicht mehr lange, dann seid Ihr mich los,

nie mehr die Frage:" Was mach ich hier bloß?".

                                                                 

 

(16. Juli 2009)   

 

 

Wer singend durch die Gegend zieht, der doch das Allerbeste sieht -

denn singen, das befreit gar sehr von Leid + Schmerz und umso mehr - verbindets Leut´ von Nah und Fern...Musik ist wie ein leuchtend´ Stern!

 

  (09. Okt. 2009)

 

 

Einfach nur Ruhe

 

Hektik, Lärm, etliche Leute,

innerer Stress - besonders heute.

Hoffnung, dass es besser werde,

zuviel Schmerz auf dieser Erde.

 

Erwartungsdruck von vielen Seiten,

lässt das Leben irre leiten.

Angst, Phobien, großer Zwang,

hemmt den eignen Tatendrang.

 

Durch Schüchternheit, Sensibilität,

ins Abseits auch der Mensch gerät.

all diese Altlasten des Lebens,

schnell loszuwerden - oft vergebens.

 

Dabei ist stets von seltener Natur -

der größte Wunsch:

nach Ruhe nur!

 

(30. Nov. 2009)

 

 

Ausgeträumt

 

Verträumt, hinfort schwebend, wie eine Feder

die durch die einsamen Straßen fliegt – so schwerelos

und frei – das ist mein Wunsch, tief im Inneren

meines Herzens – bin ich zwar lebend, doch nie wirklich dabei.

 

Leben, was ist das? Diese Frage stellt sich mir oft

voll Hoffnungslosigkeit + tiefster Verzweiflung –

wo mich die Sehnsucht in die Tiefe reisst – samt

den Erfahrungen + schmerzhafter Erinnerung.

 

Da war jemand, der mich zum Weinen brachte –

Tag und Nacht. Nicht, weil er zu mir sprach in bitterbösen Worten,

sondern, weil er ergreifende und ach so wahre Reime sang.

 Nun scheint auch dieser Traum vergangen, denn er ist nicht der, der er scheint zu sein aus seinen Reden – ein kalter Schauer umgibt mich nun, wenn ich ihn sehe und ihn höre.

 (14. Mai 2010)

 

 

 

 

Die Gedichte sollen zum Nachdenken anregen + warnen und nicht zum "Nachahmen" verleiten! Jeder Mensch ist in seiner Art einzigartig und etwas ganz Besonderes! Werft Euer Leben nicht einfach weg, sondern macht das Beste daraus. Denkt immer daran: egal wie schwer Ihr es momentan auch habt...es gibt IMMER einen Ausweg!

Denn aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen! Ich weiss selber sehr  gut, dass es nicht immer so einfach ist  diese Ratschläge zu beherzigen. Glaubt mir: es geht, wenn Ihr nur wollt! Gemeinsam sind wir stark!

Wir müssen auch lernen wieder die kleinen Dinge des Lebens zu sehen!!! Ein wunderbarer Sternenhimmel, oder eine Blume am Wegesrand sind viel mehr wert, als alles Geld und alle Güter der Welt!

 

Diese Gedichte unterliegen dem Copyright von Heidi Teetz (c)

 

 

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